„Auch der Weiseste kann unermesslich viel von Kindern lernen.“
Rudolf Steiner

Übersicht der Klassenstufen und deren Entwicklungsthemen

Sie finden zu jeder Klasse einige Gedanken und Unterrichtsideen. Alles baut sehr schlüssig aufeinander auf, unterscheidet sich jedoch auch von den öffentlichen Schulen. Bei Klick auf die jeweilige Klassenstufe erfahren Sie mehr.

Die Klassenstufen

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Einschulung und 1. Klasse

Im Leben eines Waldorfschülers nimmt "sein" Klassenlehrer gewiss einen besonderen Platz ein. Er wird von ihm jeden Tag in den allgemeinbildenden Fächern unterrichtet, und im Idealfall bleiben sie acht Jahre lang zusammen. So darf man im wahren Sinn des Wortes von einer "Klassenführung" sprechen, begleitet man doch diese Kinder von der Kindergartenzeit bis zum Beginn der Jugend. Allein dies zeigt schon recht deutlich die große Aufgabe des Klassenlehrers, wird doch durch ihn wesentlich die Sicht in die Welt geprägt. 

Das beginnt schon im ersten Schuljahr, in dem einerseits im Formenzeichnen mit der Geraden und der Krummen zwei wesentliche Formprinzipien kennen gelernt werden, andererseits aber das Formen der neuen Klassengemeinschaft noch im Gange ist. Diese untergründige Aufgabe überwiegt die Wissensvermittlung in der ersten Zeit bei Weitem, und sie wurde in den letzten Jahren wichtiger und anstrengender. Wie viele kleine Sozialisationsaufgaben werden für die Kinder unbewusst durch Bewegungs-, Sing- und Rollenspiele geleistet. Wie oft aber auch müssen Mitschüler und Erzieher fehlende Geschwister oder Elternteile ergänzen. Da kann es leicht geschehen, dass im Erleben der Kinder das Erlernen der Buchstaben, das erste Schreiben und Lesen im Hintergrund bleiben. Dabei wird in der ersten Klasse gerade hier auf eine sehr bildhafte und das Gemüt ansprechende Methode Wert gelegt. Im Unterrichtsfortschritt wird deshalb ein langsameres Tempo angeschlagen als in einer vergleichbaren Grundschule. 

Mit den Zahlen und erstem Rechnen runden sich die Tätigkeiten des Hauptunterrichts am Morgen schon ab. Viel Zeit und Kraft werden auf die Pflege der Jahreszeiten und -feste verwandt. Man versucht, die Fähigkeiten der Kinder dort aufzugreifen, wo sie seelisch gerade gut angelegt sind: In der Nachahmung und in einem spielerischen, fast noch träumenden, märchenhaften Umgang mit der Welt. 

Von Anfang an sind Englisch, Russisch, Handarbeit, Eurythmie und Spielturnen eigene Fächer, dazu konfessioneller oder frei-christlicher Religionsunterricht. 

Die 2. Klasse

Die Themen aus der ersten Klasse werden nun deutlich erweitert und verfeinert. Mit den kleinen Druckbuchstaben kann nun das Lesen und Schreiben umfassender geübt werden. Im Rechnen werden die Grundrechenarten angelegt und die Reihen des Einmaleins gelernt. Ist die Klassengemeinschaft "gut beieinander", kann man schon ein Weihnachtsspiel o. ä. wagen

Die 3. Klasse an der Freien Waldorfschule St. Georgen

Gesichtspunkte und Leitmotive zum Unterricht

Der „Rubikon“

Wenn das Kind neun Jahre alt wird, vollzieht sich ein entscheidender Umbruch in seinem Weltverhältnis: Aus Mitwelt wird Umwelt. Nach einer Äußerung Rudolf Steiners nennt man diesen Schritt, der sich im Allgemeinen ereignet, wenn Kinder älter als 9 Jahre alt geworden sind, das „Überschreiten des Rubikon“, in Anlehnung an Cäsars große Entscheidung an dem Norditalienischen Flüsschen Rubikon. Mit den „Rubikon“ wird ein Schritt gemacht, der nur vorwärts gemacht werden kann: Die alte Vertrautheit mit den Menschen der Umgebung verliert sich. Die erste Phase der Kindheit ist abgeschlossen. Wenn nun die Drittklässler beginnen, die Dinge und Menschen wie von außen, als etwas, dem eigenen Ich Gegenüberstehendes zu sehen und sich nicht mehr, wie vorher noch als völlig mit der Umwelt verbunden und mitschwingend zu fühlen, erwacht eine ganz neue Ich-Kraft. Sie können zum Beispiel beim Kanonsingen – ebenso Lehrinhalt der 3. Klasse in Musik – ihre Melodie halten, auch wenn der Nebenstehende an anderer Stelle singt. Aber das neue Erleben des Alleinstehens kann auch Einsamkeitsgefühle, Ängste und Unsicherheiten hervorrufen. Aus dieser Einsamkeit und des sich-vom-Anderen-getrennt-Fühlens entsteht manchmal auch nun der Hang zu Unehrlichkeiten, kleinen Lügen oder gar zum Klauen; man kann ja nun den anderen täuschen, da er als außen vor - und nicht mehr als in einem drinnen stehend empfunden wird. Dies alles erinnert an die Vertreibung aus dem Paradies.

Wo finde ich meinen Zusammenhang mit der Welt?

Die Sachkundeepochen im Lehrplan der 3. Klasse machen dem Kind ein Stück der Welt, die es um sich herum vorfindet,  verständlich. Betrachtet man diese Epochen von außen, mag es merkwürdig erscheinen, den Kindern zum Beispiel das Mauern beizubringen oder aber warum ein Mensch im 21. Jahrhundert noch mit eigener Kraft und ohne Maschinenhilfe pflügen, eggen und säen und etwas vom alten Handwerk verstehen sollte, das in dieser Form meist gar nicht mehr ausgeführt wird. Auch das Kennenlernen der Inhalte des Alten Testaments scheint ebenso nicht mehr der Zeit, in der wir leben, zu entsprechen.

Schauen wir auf den von Rudolf Steiner gegebenen Lehrplan für die dritte Klasse, so müssen wir uns bewusst machen, dass es nicht die Absicht der Waldorfpädagogik ist, Informationen in unsere Kinder hineinzupacken, die sie später unverdaut wieder hinausgeben sollen. Die Absicht besteht vielmehr darin, dass sie in der Menschenkunde wurzelt. Das heißt, dass die Pädagogik und Methodik von der Entwicklung des Kindes abgelesen wird, mit der dahinter stehenden Frage: „Was brauchen unsere Kinder in dem jeweiligen Alter, um sich gesund, im besten Sinne zu freudvollen, lebenskräftigen und -bejahenden, die Welt und die Menschen liebenden, mutigen Erwachsenen entwickeln zu können?"

Die Schöpfungsgeschichte

Die biblische Geschichte führt aus der Zeitlosigkeit der Märchen- und Fabelwelt in ein erstes Geschichtsbewusstsein. In mächtigen Bildern wird der Evolutionsweg der Menschheit geschildert: Vom Gott-Getragensein (Paradies) in die irdische Vereinzelung. Und wenn die Kinder in der dritten Klasse beginnen, sich aus dem Kindheitsparadies des Ungetrenntseins vertrieben zu fühlen, haben sie intensiv erfahren, dass alles aus dem gleichen Ursprung, dem Göttlichen stammt: Die uns umgebende Natur, Kosmos und Mensch.

Die Sachkundeepochen Ackerbau, Handwerk und Hausbau

Der Schöpfungsgeschichte folgt meist unmittelbar die Ackerbauepoche: Aus dem Himmel auf die Erde vertrieben, brauchen wir als Menschen nun nicht zu verzweifeln, denn wir selbst tragen die göttliche Kraft in uns, selber wieder Neues zu schaffen und durch unserer Hände Arbeit das Feld, die Erde zu bestellen und uns aus eigener Kraft zu ernähren. Gleichzeitig ist das Eingebundensein in den Kreislauf der Natur und somit in die Welt hier besonders deutlich zu spüren, da wir auf das Wetter und die Bodenbeschaffenheiten achten müssen, um erfolgreich zu ernten.
Die Schülerinnen und Schüler pflügen selbst ein Feld, säen und ernten ihr eigenes Korn. Immer wieder wandern wir während des Schuljahres als Klasse hinaus zu unserem Feld um zu schauen, wie unser Korn wächst.

In der Handwerkerepoche wird dies weiter vertieft, da die Kinder hier auch durch eigenes Tun erleben können, wie ebenfalls aus eigener Kraft etwas geschaffen werden kann, womit wir fähig sind, uns selbst und unseren Mitmenschen das Leben auf der Erde gut einzurichten. Da wird ein „echter“ Bäcker besucht, ein Schreiner, Schmied, Schuhmacher oder ähnliches und auch gerne das ein oder andere Werkstück gefertigt. Auch hier ist der Zusammenhang mit der Welt zu erkennen - überall tauchen die vier Elemente Wasser, Feuer, Erde, Luft als Helfer für das Gelingen der menschlichen Arbeit auf.

Auch in der Hausbauepoche geht es darum das Selbstvertrauen zu stärken, dass wir uns wiederum dank unserer eigenen Arbeitskraft eine Hülle, einen Schutz schaffen können. Mehr als bisher müssen wir dazu unsere vorausplanende Gedankenkraft nutzen. Nun wird auch wieder deutlich, dass wir nicht alles alleine tun können und müssen, sondern uns absprechen und auch die Fähigkeiten jedes Einzelnen nutzen dürfen. Die Kinder erleben: Ich bin hier und kann dieses, du bist dort und kannst jenes.
In den vergangenen Jahren sind so viele Projekte von den einzelnen Klassen verwirklicht worden: von einem Spielehäuschen über den Backofen zu einer Feldschmiede und vieles mehr direkt auf dem Schulgrundstück. Aber auch außerhalb der Schule und bei den Kindern zu Hause indem Miniaturhäuser gebaut wurden; Jedes Kind hat den Prozess des Planens und dann Tätig werden selbst vollzogen.    

Die Deutsch- und Rechenepochen stärken das erwachende Ich-Bewusstsein

Hier werden die Gedankenkräfte geübt, indem die Sprache, die die Kinder schon längst täglich benutzen, nun von außen betrachtet wird. Regeln und Gesetzmäßigkeiten werden  darin gefunden. Die Kinder sind jetzt soweit, dass sie mit Spaß und Freude Strukturen entdecken können, eben weil sie einen Standpunkt, von dem aus sie etwas anschauen können, beziehen und halten können. Deshalb beginnt zu diesem Zeitpunkt auch das schriftliche Rechnen: Jetzt rechnen sie nicht mehr nur innerlich, sondern müssen sich klar machen, wie gerechnet wird, wie die einzelnen Schritte gemacht werden. Auch hier wird ein erstes Mal ein innerer Vorgang von außen betrachtet. Das genaue Umgehen mit Maßen und Gewichten dient dazu, nicht einfach willkürlich zu rechnen, zu denken, sondern an der Welt festzumachen, ja geradezu abzulesen.

Die 4. Klasse

In der 4. Klasse setzen sich die Kinder deutlicher von ihrer Umgebung ab, empfinden sich stärker als eine eigene Persönlichkeit und sehen die Erwachsenen durchaus kritischer.
Dieser inneren Entwicklung folgen wir im Äußeren durch die Einführung des Bruchrechnens. Die Einheit "1" wird aufgelöst und wir lernen etwas Kleineres kennen. Bei vielen Kindern erwacht aber auch ein neuer Lerneifer und es beginnen drei arbeitsame, harmonische Schuljahre, die "Mitte der Kindheit".

An das Schulleben hat man sich gewöhnt, die Krisen der Pubertät sind noch fern. Diese Zeit gilt es zu nutzen! Als neues Fach kommt die Tierkunde hinzu. Ein anderer Schwerpunkt ist die Germanenzeit. Man beschäftigt sich mit ihren Lebensformen, den Mythen und schnitzt vielleicht die Runenschrift in ein Holz. 

Die 5. Klasse und der Beginn der Mittelstufe

Die 5. Klasse bringt uns die Pflanzenkunde und im Fach Geschichte die Alte-Kulturen-Epoche bis in die griechische Zeit. So kann man Indisch, Persisch und Griechisch rezitieren, schreiben, malen und sehr viele interessante Geschichten hören.
Alles andere wird weiter gepflegt, vervollkommnet und ergänzt. Im Fachunterricht beginnen neu das Werken und das Klassenorchester. 

Die 6. Klasse

Die Römer und ihre Sachlichkeit, die Fähigkeit, allgemeingültige Gesetze aufzuschreiben und durchzusetzen lernen wir in der 6. Klasse kennen. Die Kinder bewundern die moderne Stadtkultur und die Raffinessen beim Haus- und Straßenbau, während hierzulande die Kelten und Alemannen noch ganz andere Gebräuche hatten.

In den Kanon der wechselnden Hauptunterrichtsfächer reihen sich eine Gesteinskunde und eine Sternenkundeepoche ein. Letztere kann man mit einem Landschulheimaufenthalt verbinden, hat man doch da die Klasse beisammen und kann so aufregende Spaziergänge im Dunkeln unternehmen.

Zu einem der Höhepunkte des Schuljahres wird die erste Physikepoche. Dabei sucht man das eigene Beobachten zu schärfen und zu schulen, lernt exakt zu beschreiben und Gesetzmäßigkeiten zu finden. Als neue eigenständige Fächer beginnen das Malen und der Gartenbau.

Die 7. Klasse

In der 7. Klasse wird die Chemie-Epoche eingeführt, während der man versucht, dem Grundbaustein "Kohlenstoff" und dem Wirken der vier Elemente auf die Spur zu kommen.
Trotz immer abwechslungsreicher werdendem Unterricht tauchen in diesem Jahr bei vielen Schülern Fragen auf, wie etwa "Ist diese Schule überhaupt die richtige für mich?" oder "Lernen wir genug?" oder bei den Eltern "Warum geben wir unser Kind auf eine Waldorfschule?".


Die Pubertät beginnt und erfordert auch von den Erziehenden (Eltern und Lehrern) neue Ansätze und Sichtweisen für die gemeinsamen Aufgaben, ehrliche Antworten und oft viel Mut und Durchhaltekraft für die eigenen Positionen. Das eigenständige Arbeiten wird vertieft und verstärkt, indem neue Aufgabenstellungen selbständig bearbeitet werden.

Die 8. Klasse

Die 8. Klasse bringt eine gewisse Abrundung. In Deutsch wurden bis jetzt alle wichtigen Regeln behandelt, das Rechnen führt man bis zu algebraischen Gleichungen und in der Geschichte versucht man, die Neuzeit - unsere Gegenwart - zu erreichen.
Als eine bewährte Zusatzaufgabe hat sich an unserer Schule die so genannte "Praktische Arbeit" oder 8.-Klass-Arbeit etabliert, bei der die Schüler herausgefordert sind, entweder einen sinnvollen Gegenstand mit ihrer Hände Arbeit zu gestalten (z. B. Nähen, Schnitzen, Töpfern, Malen, Modellbau, Silberschmieden) oder sich eine Fähigkeit anzueignen und sie vorzuführen (z. B. Tanz, Aikido, ein Musikstück usw.). Die Planung und Durchführung verlangen nun schon ein recht großes Maß an Übersicht und Willenseinsatz.

Ein weiterer Höhepunkt ist für jede 8. Klasse ihr Theaterstück. Dabei versucht der Klassenlehrer ein für seine Kinder passendes Spiel auszuwählen und die Rollen nach pädagogischer Anforderung und/oder nach Talent zu verteilen. Meistens sieht man den Aufführungen kaum mehr an, wie viel Arbeit dazu notwendig war. Aber wenn schließlich das Ganze gut gelungen ist, gibt es viele glückliche Gesichter - und oft unvergessliche Erlebnisse.

Mit einer gemeinsamen Abschlussfahrt endet in der Regel die Klassenlehrerzeit und man "übergibt" die Schüler der Oberstufe. Ab dann kommt für jede Epoche ein neuer Lehrer und ein Klassenbetreuer/in begleitet die Klasse durch die Oberstufe.

Die 9. Klasse und der Beginn der Oberstufe

Das Konzept des Epochenunterrichts wird beibehalten, jedoch gibt es nun keinen Klassenlehrer mehr. In der sachorientierten Auseinandersetzung mit den Oberstufenlehrern, die ihr jeweiliges Fachgebiet vertreten, können sich die in der Klassenlehrerzeit gelegten Keime nun zu wachem Weltinteresse und bewusster Handlungsfähigkeit entfalten. Der junge Mensch will und soll aus eigener Kraft im Urteil Gesetz und Wesen der Dinge erfassen und aus eigener Entscheidung die Richtung seines Handelns bestimmen. Diese Individualisierung kann sich im jungen Menschen nur angemessen vollziehen, wenn der Lehrer nicht mehr als personale Autorität wirkt.

Die bildhafte Weltbetrachtung wird von einem Unterricht mit mehr wissenschaftlichem Charakter abgelöst: Der Schüler kann nur dann, wenn ihm etwa die Phänomene der Physik, der Chemie oder der Anthropologie, die Tatsachen der Geschichte und die Gesetzmäßigkeiten der Mathematik oder der Sprache zugänglich sind, seine geistige Tätigkeit in der Bildung von Begriffen frei entwickeln.

Für den Oberstufenlehrer besteht die Aufgabe nun vorwiegend darin, die Gegebenheiten in einer solchen Ordnung vorzuführen, dass die Schüler die Begriffe und Urteile überschaubar bilden können. Die Fähigkeit zu sachgemäßem Urteilen und Handeln kann allerdings nur dann wirklich entstehen, wenn sie sich in enger Verbindung mit seelischem und körperlichem Tätigsein vollzieht. So stellen die künstelrisch-praktischen Fächer wie auch die Praktika für die Oberstufe nicht nur eine Ergänzung, sondern eine Voraussetzung dar, um das Ziel unserer Pädagogik überhaupt erreichen zu können. In der Regel gibt es in diesem Schuljahr ein Landbaupraktikum.

Die 10. Klasse

Zwei Motive für die Arbeit in der 10. Klasse sollen hier beschrieben werden.
Sowohl im Fach Deutsch, als auch in den Fremdsprachen steht die Poetik im Mittelpunkt. Während im Deutschunterricht dem Thema eine ganze Epoche gewidmet ist, greifen die Fremdsprachen das ganze Schuljahr hindurch die Geschichte der Romantik auf.
Im Russischunterricht wird der Freiheitsgedanke bei Puschkin und Lermontov herausgearbeitet, im Englischunterricht ist es die soziale Frage am Beispiel von Blake, Lord Byron und anderen, die behandelt wird.
Ein zweiter Schwerpunkt findet sich im Bereich der Mathematik und des handwerklichen Unterrichts.
Die Arbeit in der Mathematik dieses Jahres findet einen Höhepunkt in der Feldmessepoche, in der die Schüler anhand genannter Messungen im freien Feld eine Karte zeichnen, in der die Geländeformen exakt eingezeichnet werden.
Auf äußerste Genauigkeit kommt es auch in der zehnwöchigen Schreinerepoche an, in der die Schüler ein Möbelstück entwerfen und bauen, wobei sie höchste Konzentration aufwenden müssen um die einzelnen Arbeitsschritte sauber auszuführen und am Ende ein schönes, funktionsfähiges Werkstück vorweisen zu können.

 

Die 11. Klasse

In der elften Klasse machen die Schüler unter anderem ein Sozialpraktikum.

Weitere Inhalte folgen in Kürze.

Die 12. Klasse

Die Jahresarbeit in der 12. Klasse ist zweifellos ein Höhepunkt der Waldorfschulzeit, ein wirklich herausragendes Erlebnis. Ein Jahr lang hat jeder Schüler an einem Thema gearbeitet, welches in eigener Initiative nach eigenen Interessen und vermutetem Können, nach Vorlieben oder auch aus dem Impuls heraus ausgewählt wurde. Ein Lehrer begleitet die Arbeit als Mentor. Fachkunde, persönliche Beziehung oder die Art der Betreuung mögen den Ausschlag geben für die Wahl, die der Schüler zu treffen hat. Die Arbeit besteht in der Regel aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, wobei die Gewichtung sehr unterschiedlich sein kann. Häufig erarbeitet man im praktischen Teil ein Musik- oder Theaterstück, eine Tanzperformance, einen Film oder ist auf andere Art und Weise kreativ. 

Weitere Informationen zur 12. Klasse folgen in Kürze.

Im 13. Schuljahr können die Schüler das Fachabitur oder das allgemeine Abitur machen. Dies wird gemeinsam mit den Waldorfschulen Freiburg-Wiehre, Freiburg-Rieselfeld und der Waldorfschule in Emmendingen organisiert.

Veranstaltungen

Vortrag: Gegenwart seelischer Not
20.09.2017 | 20:15 Uhr
Vielfalt Anthroposophie in der Region Freiburg
22.09.2017 | 20:00 Uhr
Festtag: Vielfalt Anthroposophie in der Region Freiburg
23.09.2017 | 11:00 - 22:00 Uhr
Galerie im Flur
15.10.2017 | 11:00 Uhr
Aufführung Zirkus Rosado
20.10.2017 | 15:00 Uhr
Aufführung Zirkus Rosado
20.10.2017 | 20:00 Uhr
Einweihung Schulmobil
21.10.2017 | 13:30 Uhr
Aufführung Zirkus Rosado
21.10.2017 | 15:00 Uhr
Aufführung Zirkus Rosado
21.10.2017 | 20:00 Uhr
Aufführung Zirkus Rosado
22.10.2017 | 15:00 Uhr

Aus den Bildergalerien

Mitgliedschaften

Logo-Bund-Waldorfschulen

 

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Anschrift der Schule

Freie Waldorfschule Freiburg St. Georgen

Bergiselstraße 11
79111 Freiburg

Öffnungszeiten Sekretariat:
Mo. & Di. 7.30 − 12.00 Uhr
Mi. 7.30 − 10.00 Uhr
Do. 7.30 − 12.00 Uhr und 14.00 − 16.00 Uhr
Fr. 7.30 − 12.00 Uhr

T 0761 / 89 64 20 - 0
F 0761 / 89 64 20 - 20
info@fws-stg.de

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