„Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als daß man verurteile.“
Rudolf Steiner

Die Welt der Klänge

Kaum sitzen die neuen Erstklässler zu Beginn des ersten Schultages nach dem feierlichen Einzug mit den Eltern auf ihren Plätzen, erklingt eine Musik zur Begrüßung und Eröffnung ihrer Einschulungsfeier. Zum Ausklang des Schuljahres vor den Sommerferien und zur Verabschiedung der zwölften Klasse wird ein Lied von allen Schülern und Lehrern gemeinsam gesungen. So ist die Schulzeit eingerahmt von Musik, sei es hörend oder selbst musizierend. Neben den vielen gemeinsamen Veranstaltungen und Feiern im Jahreslauf, den musikalischen Ausgestaltungen der Klassenspiele

oder auch ganzer Musical-Projekte, gibt es kaum einen Tag, an dem nicht gesungen oder musiziert wird. 

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In den unteren Klassen ist die Musik noch ganz im allgemeinen Unterricht integriert, sei es im Singen oder auch Sprechen - es gibt ja auch die Melodie der Sprache - im Lauschen auf den Erzählungen des Lehrers oder auch in der Bewegung zu Sprache und Musik in der Eurythmie. Im Laufe des ersten Schuljahres bekommt dann jeder Schüler eine Choroi-Flöte, die besonders für das Musizieren aus dem "Umkreis heraus" konzipiert ist. Aus ganz einfachen, um einen Ton herum schwebenden pentatonischen Tonfolgen wird hier das gemeinsame Spiel geübt. Es ist etwas sehr Schönes, wenn morgens nach Schulbeginn ein solches Flötenspiel aus dem Klassenzimmer klingt. 

In der zweiten Klasse wird das Spiel mit der Kantele, einer kleineren Form der Leier, gepflegt. Das Singen und Flöten kommt aus dem schwebenden Quintenraum in die Welt der Volkslieder hinein. Der Grundton gewinnt immer mehr an Gewicht. Mit der dritten Klasse ist dann gewissermaßen der Erdboden erreicht. Der Musikunterricht erscheint zum ersten Mal als Fachunterricht im Stundenplan. Im Singen wird nun die Mehrstimmigkeit entwickelt, und mit der Einführung der Notenschrift beginnt die begriffliche Auseinandersetzung mit den Strukturen der Musik. Jetzt wird auch die Frage nach dem eigenen Instrument gestellt, wenn es nicht schon ergriffen ist. Oft können Lieder schon auf Geigen oder Celli begleitet werden. In der 5. Klasse kann bereits eine Vielfalt zur Geltung kommen: Vom einfachen Kanonsingen gelangt man zu den ersten Chorsätzen, die Grundbegriffe der Musik sind angelegt und jede/r hat nun ihren bzw. seinen Platz im Klassenorchester.

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In der Mittel- und Oberstufe gibt es im allgemeinen zwei Musikstunden pro Woche für jeden Schüler, hinzu kommen noch zwei Orchester- bzw. Chorstunden. Die thematischen Schwerpunkte sind dem jeweiligen Entwicklungsstand der Schüler abgelauscht. So wird es z. B. eher richtig sein, in der schwierigen seelischen Umbruchzeit der Pubertät die einsame Wanderung in Schuberts Winterreise zu beginnen, als die Betonung der Gesetzmäßigkeiten zu verlegen, die für die Schüler nur abstrakt wirken. Andererseits bereitet die neu erwachte Sehnsucht nach Objektivität in der Oberstufe viel eher den Boden dafür, sich in die Gesetze von Musikformen wie Fuge oder Sonate zu vertiefen und sich nicht in äußerliche Dramatik zu verlieren. In jedem Fall wird es darum gehen, das Thema so an die Schüler heranzubringen, dass sie sich selbst darin wieder finden, um dann nach der 12. oder 13. Klasse in der richtigen "Gestimmtheit" in die Welt entlassen werden zu können. 

Veranstaltungen

Präsentationen der Jahresarbeiten 12. Klassen
24.11.2017 - 25.11.2017
Galerie im Flur: Klang der Landschaft
15.10.2017 | 11:00 - 00:00 Uhr
Vortrag zum Tag der offenen Klassentür
01.12.2017 | 20:00 Uhr
Tag der offenen Klassentür
02.12.2017 | 09:00 - 13:00 Uhr
Schulkonzert
08.12.2017 | 19:00 Uhr
Schulkonzert
09.12.2017 | 19:00 Uhr
Paradeisspiel und Christgeburtsspiel
21.12.2017 | 19:30 Uhr
Weihnachtsferien
22.12.2017 - 05.01.2018
Dreikönigsspiel
07.01.2018 | 20:00 Uhr

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Anschrift der Schule

Freie Waldorfschule Freiburg St. Georgen

Bergiselstraße 11
79111 Freiburg

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Mo. & Di. 7.30 − 12.00 Uhr
Mi. 7.30 − 10.00 Uhr
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